Nachdem unsere gemischte Schüler/Jugend/Erwachsenenstaffel Ende August einen sehr guten 6.Platz bei der Potsdamer Nachtstaffel erreichten, ging der Rest der Läuferschar am 04.09.2010 beim ersten Herbstlauf des Brandenburg Cup in Seddin an den Start. Insgesamt sechs Podiumsplätze in den jeweiligen Altersklassen waren das tolle Resultat dieses ersten Herbstlaufes.
Am letzten Juni-Wochenende standen für die jüngeren der Senioren der AK 30-45 die Deutschen Meisterschaften in Kaiserslautern auf dem Programm. Für mich in diesem Jahr der sportliche Höhepunkt auf den ich mich in einer Reihe von Bahn-Wettkämpfen intensiv vorbereitet hatte. Da keine Sportler aus dem Potsdamer Raum in Richtung Westen unterwegs waren hatte ich mir eine
Mitfahrgelegenheit über die Mitfahrzentrale organisiert was sehr preiswert und bequem war, Abhol- und Bringe-Service inklusive. Da muss sich die Deutsche Bahn schon sehr anstrengen um da mithalten zu können;) Am Samstag standen die 800m auf dem Plan. Diese Strecke schien wegen meines eher qualitativen statt quantitativen Trainings für mich viel-versprechender als die 1500m. Mit meiner Qualifikations-Zeit von den NDM in Hamburg hatte ich es tatsächlich in den schnelleren zweiten Zeitendlauf geschafft. Das Rennen wurde mit sehr kontrolliertem Tempo angegangen, die erste Runde in 63 Sekunden. Auf der Gegengeraden in der letzten Runde verlor ich ein paar
Meter, konnte mich aber wieder herankämpfen und im Rennen sowie auch in der Gesamtwertung noch auf den 5. Platz bei 11 Teilnehmern laufen. Die Zeit von 2:07,43 stellte für mich außerdem auch eine persönliche Bestzeit dar. Gewonnen wurde das Rennen von Markus Zerres (TV Waldstraße Wiesbaden) in 2:04,27.
Abends dann Erholung im Schwimmbad von Alsenbach und ausschlafen in der schönen Ferienwohnung von Familie Müller in Enkenbach. Am Sonntag Nachmittag die 1500m mit 14 Teilnehmern. Wegen der geringen Trainingsumfänge in diesem Jahr wäre mir natürlich ein weiterer Erholungstag lieber gewesen. Seit letztem Jahr werden die DM der jüngeren Senioren jedoch nur noch an zwei statt vorher drei Tagen durchgeführt. Bei der Startaufstellung wurde mir ein Platz weit außen zugewiesen was mich veranlasste um nicht in dritter Reihe durch die erste Kurve gehen zu müssen die Spitze zu übernehmen. Nach 300m lag ich dann in der Innenbahn auf Platz zwei, wurde dann aber, eingeklemmt, von einem ganzen Pulk von Läufern in der zweiten Runde überholt. Im Schlußspurt konnte ich mich immerhin noch auf einen achten Platz vorkämpfen. Die Zeit von 4:27 war sehr ordentlich, in voll ausgeruhtem Zustand wären noch ein paar Sekunden weniger drinne gewesen;) Erneut gewann Markus Zerres, mit Jahrgang 1961 sozusagen der Lauf-Oldie im Feld;) den Meistertitel. Seine Zeit 4:21,97.
An dieser Stelle ein Dank an meine sportlichen Kontrahenten für die sehr freundschaftliche und faire Atmosphäre in der die Rennen ausgetragen wurden. Und ein Dank auch an die Organisatoren für die hervorragende Organisation der Wettkämpfe. Interessante Nebenbeobachtung bei der Rückfahrt: Bei Siegen der deutschen Fussball-Nationalmannschaft läuten in der Pfalz die Kirchglocken ...

In den Monaten Mai und Juni stehen für die Seniorensportler in der
Leichtathletik die Meisterschaftsrennen auf der Bahn im Wettkampfplan.
Nachdem ich am 30.5. bei den Berlin-Brandenburgischen-Meisterschaften über
400m in 58.6 Sekunden den 2. Platz erreichen konnte, ging es am 1. Juni
Wochenende nach Hamburg zu den Norddeutschen Meisterschaften. Dank der
Mitfahrgelegenheit die Wolfgang Kreemke vom ESV Lok Potsdam mir anbot,
vielen Dank dafür, kam ich schnell und bequem zu der Veranstaltung in die
Hamburger Jahnkampfbahn. Die Meisterschaften waren vom gastgebenden
Landesverband hervorragend organisiert. Am Samstag standen die 1500m auf dem
Programm, in der Schlusskurve ließ ich mich vom starken Spurt von Ralf Moog
(LG Osterode) überraschen und kam in 4:29.8 auf den zweiten Platz. Am
Sonntag über die 800m dann die gleiche Platzierung hinter Andreas Muschiol
(SG Misburg) der einen mutigen Zwischenspurt bei 300m hinlegte und sich
dabei vor die stärker eingeschätzten Läufer der AK M40 setzte. Mit meiner
Zeit von 2:09,88 konnte ich gleichwohl zufrieden sein. Mit etwas Glück
sollte diese Meldezeit für den schnelleren zweiten Zeitendlauf bei den
Deutschen Meisterschaften am letzten Juni-Wochenende in Kaiserslautern
reichen. Taktisch und zeitlich werde ich mich dann allerdings noch einmal
etwas verbessern müssen;)
Detlef Groth
Im Gegensatz zum Schlößermarathon vor einer Woche fanden unsere Läufer in Luckenwalde ideale Witterungsbedingungen vor. Angenehme Temperaturen bescherten den Läufern TOP-Platzierungen in den jeweiligen Altersklassen.
Paul Stoy gewann den Schülerlauf über 4,0km in der AK 12/13. Auch die Plätze 4 und 7 von Paul Thurley und Jakob Korneli in der gleichen Altersklasse wurden prima herausgelaufen.
Bei den B-Jugendlichen konnte Tom Thurley, im Hauptlauf über 10km, in hervorragenden 35:12min überzeugen. Tom lief konstant in der Spitzengruppe des Gesamtfeldes. Das er am Ende noch auf der Zielgeraden auf den 4.Platz verwiesen wurde, tut der hervorragenden Leistung keinen Abbruch. In seiner Altersklasse, männl. Jugend B, konnte Tom deutlich gewinnen.
Jan Huenges, in der männlichen Jugend A, verpasste diesmal noch sein Ziel unter 40min die 10km zu laufen. Trotzdem wurde auch sein beherztes Rennen mit dem 2. Platz in der Altersklasse belohnt.
Alle Zeiten, auch die unserer gestarteten Seniorenläufer können in der Ergebnisliste eingesehen werden.
Der diesjährige Schlößermarathon stand unter dem Zeichen extrem starker Hitze. Trotzdem haben sich einige Sportler des Caputher SV auf den Weg gemacht um in der Halbmarathondistanz an den Start zu gehen.
Das Motto galt: Vorsichtig der Witterung angepaßt laufen!
So mussten viele Läufer aufgeben und leider kam es auch zu einem Todesfall.
Trotzdem soll an dieser Stelle besonders die Leistung unseres Sportfreund Bille Erwähnung finden, der zum ersten Mal bei den Nordic Walkern in der AK 70 auf der Halbmarathonstrecke an den Start ging und diese trotz der genannten schwierigen Bedingungen unter 3 Stunden bewältigte.
Na das geht ja gut los!
Nichts geht mehr auf der Autobahn Richtung Thüringen. Also runter von selbiger, aber diese Idee hatten andere dummerweise auch und so haben wir 7 Stunden Fahrt hinter uns bis wir endlich in Oberhof ankommen und unsere Startunterlagen abholen können. Als wir nach einem kurzen Abstecher am Zielort Schmiedefeld, um die Unterlagen für den Juniorcross abzuholen, in unserem Hotel in Neustadt eintreffen ist es bereits 22 Uhr. Wir sprechen noch einige organisatorische Details ab und dann geht’s ab in die hoffentlich weichen Hotelfedern denn um 04 Uhr ist bereits wieder die Nacht vorbei und wir Läufer treffen uns alle beim Läuferfrühstück, welches das Hotel extra hergerichtet hat. Mit dem Auto geht es nach Schmiedefeld und dann mit dem Bus nach Oberhof zum Startpunkt des Halbmarathons und der 17km Wanderung.
Jetzt heißt es tapfer sein und bei 2° die wärmenden Sachen für den Rücktransport zum Zielort abgeben. Von nun an ist jeder bemüht seine Muskulatur irgendwie auf Betriebstemperatur zu bringen. Die meisten von uns sehen den Lauf in erster Linie als ein Freizeitvergnügen in herrlicher Landschaft. Das ist natürlich bei unseren drei jugendlichen Startern Philipp, Jan und Tom anders. Sie verfolgen mit ihrem Start schon höhere Ambitionen und sind jetzt bemüht sich möglichst weit vorn im Starterfeld zu positionieren. Philipp darf sogar auf Grund seiner Vorjahresleistungen im sogenannten Eliteblock starten.
Dann fällt auch schon der Startschuß und über 6000 Läufer machen sich auf den Weg nach Schmiedefeld. Zunächst noch auf Asphalt durch Oberhof geht’s nach ca. 3km hinein in den Berg. Bei km 7,11 (Plänckners Aussicht) ist der höchste Punkt mit 973m ü.NN erreicht. Ab jetzt gilt Tempo machen, vorbei am Adler, Rosenkopf in Richtung Verpflegungspunkt Schmücke auf 912 m ü.NN. Schon von weitem sind die fleißigen Helfer zu hören: „Tee,Wasser,Cola“. Schnell zwei, drei Schluck und schon geht es weiter vorbei am Bierfleck zum nächsten Verpflegungspunkt an der „Kalten Herberge“ bei km 15,7. Jetzt noch einmal volle Konzentration und wieder hinauf zum großen Eisenberg. Von nun an geht es steil bergab. Wer die Kraft hat läßt es noch einmal richtig rollen aber Vorsicht, unten angekommen wähnt man sich schon fast im Ziel jedoch es sind noch ca. 1,5km die sich verdammt lang ziehen. Ja, dort hinter der nächsten Kurve wo schon viele Zuschauer stehen da muß die Zielgerade sein. Aber nein, es geht noch immer weiter. Verdammt, die vielen Menschen sind doch schon zu hören, es kann doch nicht mehr weit sein. Und dann ist es nach weiteren drei Kurven tatsächlich soweit. Von nun an wird man vom Jubel der Massen ins Ziel getragen. Geschafft! Schnell ein Blick zur Uhr. Super! Bestzeit!
Da schmeckt das Ziel-Köstritzer nochmal doppelt so gut. Thomas ist schon einige Minuten im Ziel: Klasse Leistung. Ralf unser laufender Badmintonspieler, der nur mal so zum Spaß laufen wollte, ist schon seit ca. einer viertel Stunde im Ziel und schlürft schon sein Köstritzer. Da verneigt sich der Hobbyfreizeitlaufprofi voller Ehrfurcht. Nach und nach treffen nun auch unseren Lauffreunde Mario, Achim, Ernst und Steffen, alle mit persönlichen Bestleistungen, im Ziel ein. Ernst läuft traditionell mit unserer Vereinsfahne ein und erreicht damit wieder die Nennung unseres Vereins durch den Stadionsprecher. Etwas später werden auch unsere beiden Damen Susanne und Monika, die von der 17km Wanderung eintreffen, mit lautem „Hallo“ begrüßt. Das bis jetzt keine Zeiten genannt wurden ist bewußt geschehen denn es geht doch allen mehr um das persönliche Lauferlebnis. Bei unseren jugendlichen Startern freilich soll das anders sein. Vor allem Tom hat in 01:26:00 min einen grandiosen Lauf hingelegt und wurde mit der Bronzemedaille in der männlichen Jugend B belohnt. Auch Jan ist über sich hinaus gewachsen und erkämpfte sich in 01:39:42 min Platz 15 in der männlichen Jugend A. Philipp, der nach seinem tollen Marathondebüt im letzten Jahr, diesmal im Halbmarathon startete, hat trotz krankheitsbedingter Schwächung in 01:29:40 min ein ordentliches Rennen abgeliefert. Der Abend in einem gemütlichen Thüringer Gasthaus rundet dann einen tollen Wettkampftag ab und wieder einmal lautet das abschließende Fazit aller Teilnehmer „Einmal Rennsteig – immer Rennsteig!“
Nun ist es schon so etwas wie eine Institution, der erste Wasserstand beim RBB Lauf wird durch den Caputher SV betreut. Abgesehen vom schönen Gemeinschaftserlebnis gibt uns diese Aktion auch immer die Möglichkeit für unseren Sportverein zu werben.
Doch nun zur Sache: ca. 3000 Läufer, ebenso viele Trinkbecher die gefüllt und überreicht werden müssen und alles ist in ca. 10 Minuten vorrüber. Da kommen auch trainierte Sportler ganz schön ins Schwitzen. Übrig bleibt ein Mega Berg weggeworfener Plastikbecher der aber Dank der fleißigen Helfer in Null Komma Nichts beseitigt wurde.
Fazit: Ein schöner Tag, der mit einem gemütlichen Beisammensein im Fortshaus Templin seinen Ausklang fand.
Leichtathleten dürfen keine Langschläfer sein! Schon um 07Uhr standen am Samstag 24.04. unsere Läufer an der Caputher Sporthalle zur Abfahrt nach Lychen bereit. Am Zielort angekommen schnell noch in der Sporthalle anmelden und schon ging es los mit Erwärmung. Das Wetter schön, die Organisation super aber die Strecke bekanntermaßen anspruchsvoll. Die Erwachsenen gingen über einen 15,5km Rundkurs, die Jugend über 8,5km und die Schüler über 3km. Wer auf dem ersten Teil der Strecke meint es gehe, immer auf zum Teil asphaltierten Waldwegen bequem so weiter, der wurde spätestens nach der Hälfte eines besseren belehrt. Von nun an entwickelt sich der Lauf zu einem echten Berg- und Talcross. Viel Muße um sich die schöne Landschaft direkt am schönen Lychener See zu betrachten bleibt da allerdings nicht mehr. Zur Krönung wartet dann noch ein knackiger Anstieg auf dem letzten Kilometer Richtung Zielgerade. Man ist dann wirklich froh es geschafft zu haben. Aber für unser nächstes Vorhaben, dem Rennsteiglauf, war es noch einmal eine gute Vorbereitung.
Die Platzierungen konnten sich auch wieder sehen lassen. Unsere Schüler Natali Stoof, Sarah Stoof, Jakob Korneli, Paul Thurley und Paul Stoy belegten in der genannten Reihenfolge in ihren jeweiligen Altersklassen Platz 6, 4,6, 3 und 2. Tom Thurley gewann über 8,5km nicht nur seine Altersklasse sondern auch den Gesamtlauf über 8,5km.
Als wir gegen 9Uhr am LOK Sportplatz nahe der Glienicker Brücke ankamen, zeugten schon die vielen PKW´s vom hohen Interresse am diesjährigen Haveluferlauf. Wir, das waren 10 Läufer aus der Leichtathletiktrainingsgruppe unseres Vereins, die den Haveluferlauf zur Überprüfung der Frühjahrsform nutzten. Wie schon in den vergangenen Jahren war die Veranstaltung vom ausrichtenden Verein LOK Potsdam perfekt organisiert. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite und der Streckenverlauf war wie immer gut präpariert.
Ab Altersklasse Jugend B starteten die Läufer über 10km. Die Schüler und Schülerinnen gingen über 4,2km an den Start. Über 10km musste zunächst eine Stadionrunde gelaufen werden. Da ging natürlich für unseren jugendlichen Läufer schon mächtig die Post ab. Für uns älteren Läufer ging es da doch wesentlich gemächlicher zur Sache. Die Ergebnisse am Ende des Laufes konnten sich dann wirklich sehen lassen. Tom Thurley kam nach längerer, krankheitsbedingter Pause in 36:56 min auf einen sehr guten 3. Platz in der männl. Jugend B. Für eine noch bessere Platzierung fehlt im Moment noch etwas das Stehvermögen. Auch Philipp Müller, der studienbedingt nicht immer optimal trainieren konnte, kann mit seinen 37:16 min und dem 6.Platz in der männl. Hauptklasse höchst zufrieden sein. Jan Huenges hatte Glück das seine Altersklasse männl. Jugend A nicht so stark besetzt war und er trotz einer eher mittelmäßigen Zeit von 45:39 min die Altersklasse gewinnen konnte.
Unsere Schüler auf der Minimarathon-Strecke wurden alle samt mit tollen Ergebnissen für ihren Trainingsfleiß belohnt. Allen voran Paul Stoy, der die Altersklasse Schüler B gewann. Paul Thurley der ebenfalls in dieser Altersklasse aufs Treppchen kam, freute sich über den 3.Platz. Unsere Mädchen tauchen jetzt auch immer öfter in den Ergebnislisten ganz vorne auf. Natali Stoof (4.Platz Schülerinnen C) und Daniela Wintz (5.Platz Schülerinnen B) freuten sich ebenso wie Teresa Kunert, die sogar den Sprung aufs Treppchen bei den Schülerinnen C schaffte und Dritte wurde.
Da dieser Lauf Bestandteil der Brandenburgcup-serie ist konnten wir natürlich jede Menge Punkte für die Manschaftsgesamtwertung erlaufen. Somit freuen wir uns schon auf den nächsten Lauf am 24.04.2010 in Lychen.
Am 07. März startete die diesjährige Brandenburg-Cup-Laufserie am Frauensee. Trotz empfindlicher Temperaturen ist es uns gelungen eine große Mannschaft mit Schülern und Senioren an den Start zu bringen. Somit konnten wir den Grundstein für unser diesjähriges erklärtes Ziel, einen Mannschaftspodiumsplatz in der Wertung zu erreichen, legen.
Unsere Sportler, allen voran die Schüler, konnten mit ihren guten Platzierungen bereits fleißig Punkte für die Gesamtwertung sammeln.
Unser erstes Wettkampfwochenende war geprägt von vielen krankheitsbedingten Ausfällen. Auch die Trainingsbedingungen auf Grund der schlechten Witterung im Vorfeld waren natürlich nicht optimal. Um so mehr konnten wir uns über den vierten Platz bei den Brandenburgischen Landesmeisterschaften von Paul Stoy über 1000m freuen.
Ergebnisse Landesmeisterschaft
Einen Tag später, beim ersten Lauf zur Luckenwalder Crosslaufserie, konnte Paul seine gute Form mit dem Sieg in seiner Altersklasse ein weiteres mal unter Beweis stellen.